Fototipp

Fototipp #2: Verschlusszeit

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Was ist eigentlich die Verschlusszeit (engl. Shutter Speed)? Um es erstmal einfach zu erklären: Die Verschlusszeit bestimmt, wie lange eure Kamera die Blende für das Foto öffnet. Vergleichbar mit dem menschlichen Auge und dem Blinzeln: Die Verschlusszeit ist die Zeit, die eure Kamera zum Blinzeln benutzt.

Die Verschlusszeit ist eine der grundlegenden Parameter für die Helligkeit eurer Aufnahme. Umso länger die Verschlusszeit ist, umso mehr Licht kann auf den Sensor fallen, wodurch deine Aufnahme heller wird.

Verwacklung verstehen

Die Verschlusszeit ist oft für verwackelte Bilder verantwortlich[cite: 1]. Bei einer längeren Belichtungszeit benötigt ihr auf jeden Fall ein Stativ, außer ihr wollt dies gezielt als künstlerischen Effekt nutzen[cite: 1]. Meistens wollen wir unsere Bilder aber scharf haben, daher ist es sehr wichtig, diese Einstellung genau zu verstehen[cite: 1].

Die Verschlusszeit spielt eine wesentliche Rolle beim Fotografieren von bewegten Motiven[cite: 1]. Je schneller sich ein Motiv bewegt, desto kürzer muss die Verschlusszeit gewählt werden, um Bewegungsunschärfe zu vermeiden[cite: 1]. Wenn ihr Sport fotografieren wollt, beispielsweise einen Sprinter oder einen Rennfahrer, benötigt ihr eine möglichst kurze Verschlusszeit von etwa 1/1000 bis 1/4000 Sekunden[cite: 1].

Verwacklungsgefahr minimieren

Merkzettel Verschlusszeit

Kreative Anwendungen

Die Verschlusszeit lässt sich für verschiedene Arten von kreativen Fotos gezielt einsetzen:

Lichtstreifen bei langer Verschlusszeit

Verkehr in der Nacht bei längerer Verschlusszeit lässt die Lichter zu leuchtenden Streifen werden[cite: 1].

Sterne fotografieren

Beim Fotografieren von Sternen in der Nacht braucht es lange Belichtungszeiten, um die schwachen Lichter überhaupt sichtbar zu machen[cite: 1].

Wasser bei langer Belichtung

Auch bei fließenden Gewässern lässt sich durch eine lange Belichtung die Wasseroberfläche glätten oder die Bewegung der Wolken sichtbar machen[cite: 1].